Von Geburtstagen, Karneval und Schneegestöbern

1. Februar 2010

So nun ist es amtlich, wir haben den Bloggeburtstag verschlafen. Dennoch nicht weniger herzlich: Herzlichen Glückwunsch Manu.

Gut so umwerfend ist das jetzt nicht aber immerhin gibt es diesen Blog nun schon über ein Jahr. Ein sehr abwechslungsreiches Jahr das da hinter uns liegt. Ein Jahr mit Auf und Abwärtsbewegungen aber im Grunde würde ich sagen ein schönes Jahr.

Die letzten Tage dagegen, und damit wäre dann auch der Grund genannt wieso es hier in letzter Zeit so still war und auch der Bloggeburtstag klammheimlich vorüberzog, standen mehr oder weniger voll im zeichen des Karneval. Für Manulein, in ihrem Zweiten Jahr im rheinischen Karneval unterwegs, noch immer ein fremdartiges und wie ich hoffe faszinierendes, Brauchtum. Aber ich denke ihre Erlebnisse im rheinischen Karneval und ihre Meinung als Westfälin wird sie sicher noch hier kund und zu wissen geben. Und deshalb schweige ich an dieser Stelle dazu. *g*

Tja und dann war da noch dieses seltsame Phänomen. Ich weiß nicht wie ich das beschreiben soll. Es ist kalt, es ist Nass, es ist Weiß und früher nannte man es ganz einfach “Winter”. Und nicht “Chaos”.

Es ist irgendwie erstaunlich in den letzten jahrenwurde sich von allen Seiten beklagt der Winter wäre zu warm die Jahreszeiten würden verschmelzen usw. all das wäre der Klimawandel schuld.

Jetzt haben wir wieder einen “richtigen” Winter und schon ist das auch wieder falsch. Es ist eine Katastrophe…schreibt die Bild. Und schuld ist, wen wunderts, der Klimawandel.

Der selbe Klimawandel der im letzten Jahr noch für den viel zu warmen Winter schuld war? Alles was Recht ist aber da komm ich nicht mit.


Die Pinguine in Weihnachtsmission

31. Dezember 2009

Immer wieder lustig:


Der Feuerwehrmann

30. Dezember 2009

Durch meine berufliche Tätigkkeit im Bereich der Bücher fiel mir schon vor einigen Jahren das Buch “Der Feuerwehrmann” in die Hände. In diesem Buch beschreibt der Düsseldorfer Feuerwehrmann Martin Mayer Pyritz seinen Alltag bei der Düsseldorfer Berufsfeuerwehr.

Er beschreibt das zusammentreffen mit einem volltrunkenen Fremdenlegionär ebenso wie den Großbrand einer Lagerhalle. Die Themen die er anschneidet wechseln ebenso schnell wie sich die Einsätze im Alltag eben abwechseln. Eben noch fesselt er den Leser mit der Beschreibung der Jagd nach einer Schlange und im nächsten Moment wird der Leser mitgenommen auf eine Einsatzfahrt ins Hallenbad.  Dabei bleibt er jedoch stehts autentisch und man merkt das dort jemand schreibt der genau weiß über was er schreibt.

Der Schreibstil, am Anfang noch etwas stockend, wird zunehmend flüssiger was man zu erklären versteht wenn man weiß das es sich um das erste Buch des Autors handelt und im Verlauf des Buches bemerkt das dieses Buch über einen längeren Zeitraum entstanden ist. Gerade dieser Umstand trägt erheblich zur Glaubwürdigkeit der Schilderungen bei. Es ist eben ein Feuerwehrmann der hier schreibt und kein Journalist, was jetzt in keinerweise abwertend zu verstehen sein soll.

Nicht unerwähnt lassen möchte ich an dieser Stelle das der Autor mit dem Erlös der Buchverkäufe einige gemeinützige Einrichtungen wie die UNICEF oder die SOS-Kinderdörfer unterstützt.


Weihnachtszeit… Part 1

27. Dezember 2009

…. fängt meistens schön an und am Ende ist man doch wieder froh das der ganze Zirkus vorbei ist.

Erstmal muss man es nach Hause zu den Eltern schaffen. Mangels Auto setzt meiner einer auf die Bahn. Im Kölner HBF bedauere ich noch kurz die Leute die mit diversen ICE´s fahren wollen. Besonders von und nach Holland geht garnichts mehr. Gut das ich mit dem netten RE fahren kann. Dieser ist zwar etwas voll, aber ein Sitzplatz für klein Manulein ist noch da. Gegenüber vom Gang sitzt eine Familie, die ihr geschätzt zwei Jahre altes Kind aus mehreren Schichten Kleidung pellt.

Später erfahre ich die armen wollten mit dem ICE nach Berlin sind aber in diesen RE gesetzt worden um in Hamm einen ICE nach Berlin zu erwischen.

Bis Düsseldorf läuft alles gut, dann liegt immer mehr Schnee herum und die ersten Probleme tauchen auf. Weichenstörrung. Aus wenige Minuten werden von zerknirscht wirkenden Zugführer, einge Minuten, ca 10 Minuten und dann auf unbestimmte Zeit.

Vor uns hängen noch 3 weitere Züge und müssen durch offenbar nur noch eine funktionierende Weiche geleitet werden. Bis nach Mühlheim geht dieses Spiel so weiter. Und so komme ich mit den Mitreisenden ins Gespräch. Wetten werden abgeschlossen wie lange wir diesmal stehen, sobald der Zug langsamer wird und nach 1:30std Verspätung komme ich an. Mein Anschlusszug scheint weg zusein. Mein Glück, auch dieser Zug hat Verspätung und würde auf ein anderes Gleis umgeleitet. Mit Koffer, Rocksack und Tasche versuche ich durch den glitschigen Schnee aufs andere Gleis zu kommen.

Erstaunlicherweise gelingt mit das und ich rufe den Mama-Taxi-Dienst an, das ich abgeholt werden kann.

Fortsetzung folgt.


Simons Cat Snow Buisness Part 1

18. Dezember 2009


Umgezogen, Telefondose verloren

21. November 2009

Endlich. Es ist soweit. Wir sind umgezogen. So langsam sieht auch alles vernünftig aus. Bücher sind eingeräumt. Cds und DVDs schön verpackt. Internet und Telefon sind angeschlossen und auch der Fernseher geht endlich vernünftig.

Das mit dem Telefon war eine ganz schöne Arbeit, zumindest für den Telekomtechniker. Auf der Suche nach der Telefondose hab ich die ganze Wohnung abgesucht. Konnte sie aber nie finden. Glücklicherweise kannte ich die Vorbesitzer der Wohnung. Ein Studienkollege, der die FH gewechselt hatte. Also kurzerhand angerufen. Folgende Beschreibung kam dann:

“Geh mal innen Flur. Siehste da das Kabel was ausser Wand kommt?” “ja seh ich” “Gut guck mal das geht da in Richtung Wohnzimmertür und dann unter der Türleiste durch.” “jepp seh ich” “Gut dann geht das da hinter die Vitrine und da isses.”

Ich leg auf und stell fest. Die Dose muss hinterm Schrank sein. Also mit Schutzengelchen den Schrank weggezogen und was seh ich. Ein Kabel.  Ein Kabel aus dem kleine Drähte hängen. Also wieder angerufen, ob das so richtig ist. Was bekomm ich als Antwort? Jaaaa ist richtig so. Musste in den Splitter klemmen.

Gott sein dank hat der Telekomtechniker dann in das Loch in der Wand wo das Kabel rauskam ne richtige Telefondose reingebaut.


Vermisst

12. November 2009

In letzter Zeit fahre ich öfter mit der Bahn durchs Rheinland. Dabei ist mir besonders ein Bahnhof aufgefallen: Der Bahnhof Bonn-Beul. Warum? Sehr einfach. In diesem Bahnhof ertönt nach dem halt des Zuges die Ansage:”Bonn-Beul, hier ist Bonn-Beul.” Diese Ansage unterscheidet sich völlig von den Bandansagen die man sonst so oft zu hören bekommt und die sich mit der Zeit furchbar unpersönlich anhören.

Heute war ich wieder mit dem Zug unterwegs und kamm wieder durch den Bahnhof Beul. Alles wie immer. Alles? Nein! Es herrschte Stille. Stille! Das geht doch nicht. Bitte wieder ändern..und nicht mit einer Bandansage. danke!


Simons Cat “Hot Spot”

8. November 2009

Kurz aber schön:


Tante Maria

25. Oktober 2009

Nun ist es also  offenbar soweit. Meine Tante bereitet sich darauf vor ihre letzte große Reise anzutreten. Eine Reise auf der sie nur Gott der allmächtige Vater begleiten kann. Wir anderen bleiben hier und müssen mit der Lücke die ihr Tod in unsere Mitte reißt leben.

Ich sitze hier, schreibe diese Worte, und grübele darüber nach was mich mit meiner Tante verbindet. Klar wir sind verwandt. Aber irgendwie ist es mehr, geht die Beziehung tiefer. Meine Tante war für mich immer  eine Art Vorbild, insbesondere in den dunkelen Stunden meines Lebens.

Trotz all der Schicksalsschläge die sie ihn ihrem Leben erfahren musste ist sie doch stehts zuversichtlich geblieben. Sie hat, anders als ich, stehts nach vorne geschaut. Und sie hat in ihrem Leben eine ganze Mege verkraften müssen. Im Krieg hat sie ihren Mann und ihre Tochter verloren. Einzig ihren Sohn konnte sie, mit der Hilfe ihrer Schwester, meiner Großmutter, retten. Sie musste mit ansehen wie ihr mühsam wieder aufgebautes zuhause bei einem Feuer vernichtet wurde. Sie durchlitte Krankheiten und einen schweren Verkehrsunfall. Und trotzallem blieb sie immer die lebenslustige Frau welche neugierig die Welt bereiste und erkundete.

Sie reiste von einem Ende der Welt zum anderen. Rastlos, ruhelos immer unterwegs. Immer nach vorne, nie zurück. Eine Frau die mich geprägt hat wie kaum eine andere meiner Tanten.

Tante Maria, dein Lebensweg mag nun zu Ende gehen aber in meinem Herzen wirst du wohnen bis mein eigener Weg eines Tages zu Ende sein wird. Die Lektionen die du mir, mal bewusst mal unbewusst erteilt hast, werden mich auf  meinem Weg begleiten und ich werde mich bemühen sie eines Tages an meine Kinder weiterzugeben.

Resurrexi, et adhuc tecum sum, alleluja.


Sicherungskonzepte

16. Oktober 2009

Sicherungskonzepte gibt es viele. Es gibt sie in der Wirtschaft, im Privaten und in der Automobilentwicklung. Manchmal allerdings frage ich mich bei letzterer wer so manches entwickelt hat und was der jenige sich dabei wohl gedacht haben mag.  Beispiel Daihatsu: So hat ein wirklich genialer Kopf sich ein ganz besonderes Sicherungskonzept für die Rückbank beim Daihatsu Sirion ausgedacht. Wärend bei vielen Kleinwagen die auf der Rückbank in der Mitte sitzende Person “nur mit einem Beckengurt gesichert wird hat man sich bei Daihatsu etwas anderes ausgedacht und einen Dreipunktgurt entwickelt.

Das ist ansich nichts besonderes das haben andere auch. Dieser allerdings ist anders. Dieser besteht aus einem “Seil” mit zwei Haken. Der erste muss rechts , hinter dem Rücken der rechts sitzenden Person eingehakt werden. Die eigentliche Schließe wird hinter dem Rücken der links sitzenden Person festgemacht.

Gut könnte man sagen dann muss die in der Mitte sitzende Person eben zu erst einsteigen und sich angurten muss ehe die anderen einsteigen können.  Würde gehen wenn nicht  ausgerechnet deren Gurte im Rücken der in der Mitte sitzenden Person einzurasten wären.

Heißt, die Gurte laufen über Kreuz. Wer denkt sich den sowas aus? Und vorallem hat das mal jemand in der Praxis getestet? Also bevor das Ding so auf den Markt gekommen ist?