Witz des Tages

11. August 2009

Heute mal nicht von mir geschrieben sondern vorgetragen von keinem geringeren als Marc Metzger, besser bekannt als „Dä Blötschkopp„:

Bratwurstwitz *klick*


Verfahren für Fortgeschrittene

7. August 2009

Früher war es einfach sich zu verfahren, alles was man tun musste war in eine Gegend zu fahren die man nicht kannte, die Karte nicht richtig lesen oder, noch besser, garkeine dabei haben und die Schilder die Hilfestellung bieten könnten  übersehen oder ignorieren und schon hatte man sich zimlich zügig zimlich sicher verfranzt. Oder, noch einfacher, man hatte einen „ortskundigen“ Beifahrer an Board der einen zielstrebig irgendwohin aber keinesfalls zum Ziel lotste.

Wie gesagt so war das früher. Heute gibt es Naviagtionsgeräte und somit gehört das Verfahren der Vergangenheit an. Eigentlich schade, denn wirklich lustig wurde so ein Ausflug doch eigentlich immer erst dann wenn man sich so richtig verfahren hatte und nicht den blassen schimmer einer Ahnung hatte wo, zum Geier, man sich eigentlich befand. Da kam noch Abenteuerfeeling auf. Aber heute? Kühle Sachlichkeit bestimmt das Bild. Abenteuer? Fehlanzeige.

Es seie denn natürlich man schaft es sich mit samt Navi zu verfahren. Wie das geht? Nun sehr einfach. Zunächsteinmal steuere man ein Ziel mit dem Navi an, nach erreichen des Zielortes fahre man ohne weiter und suche sich während dessen ein neues ziel. Dieses gibt man in das Gerät ein, natürlich während man in eine völlig falsche Richtung fährt, (die Aufgabe des Beifahrers), und lässt sich als dann vom Navigationsgerät wieder lotsen.

So etwas kann gut gehen, wenn man allerdings in der Eifel unterwegs ist kann es eben auch dazu führen, dass einen das Navi hartneckig über unbefestigte Feldwege führen will. Und folgt man dann, weil man sich verständlicherweise geweigert hat über die bisher angebotenen Trampelpfade zu fahren, der zwar schmalen aber immerhin geteerten Straße steht man plötzlich im Wald.

Die Wahrscheinlichkeit das einem auf dem Rückweg ein Traktor entgegenkommt und man fast 300 Meter rückwärst fahren muss, ohne dabei im Graben zu landen, ist erstaunlich hoch. Letzteres steht vermutlich im Zusammenhang mit einem gewissen Herrn Murphy.

Was bleibt ist die Erkenntnis das ein navi nicht unfehlbar, bzw die vorgeschlagenen Routen nicht immer das absolute nonplusultra sind. Mit Sicherheit keine neue Erkentniss aber es lohnt sich sie sich immer mal wieder ins Gedächtnis zu holen. Und mal ehrlich, das hätten wir mit dem guten alten Autoatlas auch hinbekommen. *g*


Traumurlaub

5. August 2009

Die Sonne ging grade auf, durch die Rollläden konnte man den blauen Himmel sehen. Es schien als würde es ein besonders schöner Sommertag werden. Seid Tagen war das Wetter gut und wen man dem Wetterbericht, glauben durfte würde es auch noch eine ganze Weile so bleiben. Sonnenstrahlen fielen auf die weiße Bettwäsche, aber sie hatte noch keine Lust aufzustehen. Solange man sich im Urlaub befand gab es auch keinen Grund sofort nach erwachen aus dem Bett zu springen und sich auf den Weg in den Tag zu machen. Leise drehte sie sich auf die Seite und betrachtete die schlafende Person neben sich. Unwillkürlich lächelte sie, hatte sie es doch mal geschafft eher aufzuwachen als er. Glücklich wünschte sie sich der Urlaub würde nicht zu ende gehen und sie könnte jeden Tag aufwachen und ihm beim schlafen zusehen. Ganz langsam beugte sie sich vor und küsste ihn sacht. Natürlich wachte er davon auf, aber er mochte diese Art geweckt zu werden. Er drückte sie fest an sich nicht gewillt sie jemals wieder loszulassen. Seinen kleinen Engel. Sie kuschelte sich zufrieden an ihn und war nicht gewillt jemals wieder von hier zu verschwinden. Leise sangen Vögel vor dem Fenster während sie ganz still dalagen. Sie hörte seinem Herzschlag zu und schloss die Augen und er gab sich damit zufrieden auf sie hinunterzuschauen.
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„Entschuldigung…

3. August 2009

…können Sie mir vielleicht helfen?“ Eine harmlose Frage. Eine alltägliche Frage. Und doch hat sie mich erstaunt. So oft wie am vergangenen Samstag habe ich beim Bahnreise diese Frage noch nie gehört, zumindest nicht das sie an mich gerichtet gewessen wäre. Dabei sah ich bekleidungsmässig den Bahnmitarbeitern nichtmal ansatzweise ähnlich. Aber weil ich ja ein lieber netter und freundlicher Mensch bin habe ich den beiden herren geduldig den Fahrkartenautomat erklärt und ihnen, weil das nichts gefruchtet hat auch noch den reiseplan ausgedruckt.

Auch den beiden älteren Damen habe ich zu ihrem Fahrschein verholfen und letztlich auch noch die beiden Holländer auf den richtigen weg gebracht. Wie gesagt ich bin ja freundlich und der Morgen war sonnig und schön. Vorbei war es mit meiner Freundlichkeit dann allerdings so ca. 4 Stunden später als mir ein schon reichlich angeschickerter Schalkefan sein Bier über die Füsse kippte und sich Schutzengelchen, also ich, schwer zusammen reißen musste um ihm nicht Manuleins Koffer durchs Gesicht zu ziehen. Und entgültig verhagelt war meine gute Laune nachdem wir, dank Schienenersatzverkehr, den Anschlusszug verpasst und eine gute halbe Stunde dumm in Köln herumstehen mussten. Und das nach fast sechs Stunden Bahnfahrt. *nerv*

Aber immerhin der Abend hat mich für die Strapatzen der Fahrt entschädigt denn immerhin haben wir nun unser Manulein wieder, und das war es auf alle Fälle wert.