Im Alter von neun Jahren hat Liesel schon vieles verloren. Ihren Vater hat sie nie gekannt, er war Kommunist, ihre Mutter war dauernd krank und ihren Bruder verlor sie auf der Zugfahrt zu ihren Pflegeeltern.
Auf dieser Zugfahrt gerät Liesel zum ersten mal in das Blickfeld des Todes und sie stiehlt ihr erstes Buch. Liesel stiehlt nicht nur Bücher sondern auch Äpfel, Kartoffeln und heimlich ohne es zu merken auch die Herzen von Rudi, dem Jungen mit den Zitronenhaaren, Ihren Pflegeeltern Rosa und Hans Hubermann, Max dem jüdischen Faustkämpfer, der Frau des Bürgermeisters und sogar das des Todes. Denn selbst der Tod hat ein Herz und macht ihr zum Ende der Geschichte ein wahrhaft wertvolles Geschenk.
Am Anfang der Geschichte muss man sich an den ungewöhnlichen Erzählstil gewöhnen, denn der Erzähler ist der Tod persönlich und so kommt es im Laufe der Geschichte zu Orts und Zeitsprüngen, die aber immer nachvollziehbar und sinnvoll für die Geschichte sind. Der ungewöhnliche Erzählstil täuscht nicht über die Ernsthaftigkeit des Themas weg und grade zum Ende hin braucht man auch mal das ein oder andere Taschentuch.
Abschließend kann man sagen, ein wirklich sehr schönes und ungewöhnliches Buch, mit einem versöhnlichem Ende.
Es ist vollbracht. Endlich. Tagelang habe ich verglichen, gelesen und informiert. Testbericht über Testbericht gelesen. Erfahrungsberichte gelesen und nun ist es endlich soweit. Nach einer abschließenden Pro und Contra Liste mit 7 Handys verschiedenster Hersteller habe ich mich endlich entschieden. Wichtig für mich war, das mein neues Handy einen Mp3 Player ersetzen kann und ich schnell und einfach SMS schreiben kann. Vernünftig Telefonieren sollte man damit auch können.
Im Rennen waren Nokia 5800, Sony Ericsson C905, Nokia N95 8GB, LG Arena, Samsung SGH F480, Samsung Omnia und Sony Ericsson W705.
Bisher hatte ich zwei Jahre lang ein Sony Ericsson W880i. Ich war immer sehr zufrieden damit. Nicht zuviel Schnick Schnack, gute Funktionalität und prima Mp3 Player. Das Walkmanhandy was disesmal im Rennen war, schied wegen schlechter Akkuleistung aus. Ich fahre auch schon mal was länger mit dem Zug und da will nicht nicht zwischendurch dank eines leeren Akkus auf Musik verzichten.
Die beiden Samsunghandys schieden durch unübersichtliche Menüführung, schlechtes Touchpad und schlechte SMS schreib möglichkeiten aus. Der nächste Verlierer war das N95 8GB, die Sprachqualität war nicht sooooo berauschend. Das Sony Ericsson C905 fiel wegen zu kleinem Speicher und dardurch das es eigentlich kein Musikhandy raus.
Blieben nur noch die beiden Favorieten LG Arena und Nokia 5800. Beides schöne Handys, also entschied der Vertrag und da war der vom Nokia einfach besser, dank Studententarif sogar günstiger, aber besser als mein jetziger.
Wie sich mein neues Handy im Alltagstest macht werde ich sicher auch irgendwann posten.
Jetzt gibts endlich auch den gefühlt 150sten Bericht über den elften Star Trek Film, aber diesesmal ist es meiner und damit auch dieser Bericht seine Berechtigung.
Ich wusste nicht genau was ich von dem Film erwarten sollte. Die ganzen positiven Berichte machten mich neugierig, aber so richtig geglaubt habe ich dennen nicht. Trotzdem sie stimmen alle. Die Idee, die Geschichte nochmal von Anfang an zu zeigen ist ja nicht neu. Star Wars und James Bond haben es vorgemacht, wie man eine Geschichte nochmal von vorne aufrollt.
Kirk, Spock und Co in jungen Jahren, das ist schon mal einen Blick wert, also Karten reserviert und rein ins Kino. Viel Werbung wurde gezeigt, aber dann gings endlich los und ich wurde nicht entäuscht. Man bekommt die Anfänge mit und ich für meinen Teil hab mir bei den Streitigkeiten zwischen Spock und Kirk des öfteren gedacht, „Freunde werden die in diesem Leben aber nicht mehr“ Ein toller Film mit viel Witz, überraschenden Ereignissen und viel Hintergrund Informationen über die Charaktäre.
Das Raumschiff, die Enterprise, ist genauso wie man sie in Erinnerung hat. Gut man merkt die Unterschiede zwischen den technischen Möglichkeiten von damals und heute, aber mal ehrlich mir hat das nicht so viel ausgemacht. Natürlich bleibt die Enterprise auch in diesem Film nicht heile. Wo kämen wir den da hin, wenn das Schiff irgendwann mal unbeschädigt zurück zum Raumhafen kehren würde?
Wer den Film noch nicht gesehen hat, auf gehts, ab ins Kino und anschauen.
Wie Manu gestern hier ankündigte waren Manulein, Sonnenschein und ich gestern im Kino den neuen Star Trek Film ansehen. Um allerdings zum Kino in der grossen Stadt zu kommen brauchten wir ein Auto. Dummerweie hatte den Wagen mein Brüderchen mitgenommen um zu seiner Uschi zu fahren. Also beschlossen wir drei spontan den Bus zu nehmen das Auto zu klauen holen und dann von da aus ins Kino zu fahren.
Eigentlich eine gute Idee, wenn ja wenn nicht irgendjemand auf der Rheinallee seinen Hund Gassi geführt hätte und dieser wiederrum eine Tretmine mitten auf den Weg gesetzt hätte. Nein nicht am Rand sondern wirklich vonn in die Mitte und auch nicht da wo eventuell Licht gewessen wäre sondern genau in dem Bereich wo es wirklich finster ist. Und wer ist natürlich voll reingetreten? Genau, ich. *motz*
Ansonsten war es ein sehr gelungener Abend, der Film war sehr gut, auch wenn ich eigentlich gerne etwas anderes behaupten würde denn grundsätzlich bin ich kein Freund von Zeitloopings. Dieser hier ist allerdings gut gemacht die Schauspieler sind stimmig und der Humor kommt ebensowenig zu kurz wie die Aktion.
Jaha ich gebs ja zu, auch an mir geht der neue Star Trek Film nicht einfach mal so vorüber. Eigentlich habe ich mir vorgenommen den Film zu ignorieren, aber irgendwie ist das nicht so einfach. Überall schießen die Kritiken wie Pilze aus dem Boden, und man kann einfach nicht dran vorbei.
Grade zu penetrant verfolgt einen dieser Film, also gebe ich mich geschlagen und schleife Schutzengelchen und Sonnenschein heute Abend noch in die Spätvorstellung des Filmes. Mal schauen was mich da erwartet. Die Kritiken waren bisher ja alle recht positiv. Die alten Filme kenne ich auch alle und habe sie mit begeisterung geschaut, als diese wieder mal anlässlich des neuen Kinofilms im Fernsehen liefen.
Ein Känguru als Nachbar ist schon ungewöhnlich. Da besagtes Känguru wohl nicht einen einzigen Haushaltsgegenstand in seiner Wohnung hat, beschließt es einfach bei Marc- Uwe einzuziehen. Der hat eh noch ein Zimmer frei und freut sich bestimmt über den neuen Mitbewohner.
Die kleinen Episoden eignen sich prima zum mal eben zwischendurch lesen. Das Känguru und Marc Uwe hinterfragen darin die ein oder andere Lebenssituation. Dabei hat der Leser meistens was zu lachen. Wenn Marc- Uwe seine Lebensqualität in Jojos mist, oder sich vornimmt nichts zu tun.
Die ein oder andere Episode ist lustiger als eine andere. Ich persönlich fand das Buch gut. Als Hörbuch vorgelsen könnte es aber noch ein bisschen lustiger wirken.
„Alle sieben Wellen“ ist der Nachfolge Roman von „Gut gegen Nordwind“. Mit „Gut gegen Nordwind“ hat Daniel Glattauer einen leicht zu lesenen Roman für zwischendurch geschrieben. Das besondere an dem Roman, er ist ein Email Roman. Man liest die ganze Zeit nur die Emails der beiden Hauptpersonen Emily „Emmi“ Rother und Leo Leike. Sonst erfährt man nichts über diese beiden Personen.
Zuerst war ich etwas misstrauisch ob sowas funktionieren könnte, aber es funktioniert. Sehr schnell ist man gefesselt von der Beziehung der beiden Hauptpersonen. Auch deswegen war ich gespannt wie das ganze denn nun weitergehen würde. Eigentlich konnte ich mir keinen Nachfolgeroman vorstellen, war „Gut gegen Nordwind“ doch eine angeschlossene Geschichte. Aber es gibt sie die Forstetzung und natürlich musste ich diese unbedingt lesen. Ich wurde nicht entäuscht.
„Alle sieben Wellen“ knüpft nahtlos an „Gut gegen Nordwind“ an und steht dem Buch in nichts nach. Wieder schreiben sich Emmi und Leo Emails und wieder ist unklar wie die Sache denn nun eigentlich ausgeht.
Abschließend kann man sagen, ein schönes Buch für zwischendurch. Für den kommenden Sommerurlaub sehr gut geeignet.
Mario Barth und Dieter Tappert, besser bekannt als Paul Panzer, machen zusammen einen Film. Da kann ja nur eine Komödie bei rauskommen, die einem die Tränen in die Augen treibt. Tja was soll ich sagen meine Erwartungen wurden übertroffen. Erwartet hatte ich einen Film, der Ähnlichkeit mit dem Bühnenprogramm von Mario Barth aufweist, aber dem war nicht so.
Natürlich gab es wieder die obligatorischen Männer & Frauen Witze, aber auch eine ganze Menge mehr. Es geht um Freundschaft, Famile und Zusammenhalt. Die Witze im Film zünden für mich alle. Gut ein größerer Schnittfehler ist auch drin. Als Pauls Vater eine Zigarette im Film raucht, ist die Asche mal kürzer und dann wieder länger. Aber Schnittfehler passieren ja in so gut wie jedem Film.
Abschließend kann man sagen, toller Film. Der Satz „Bauch, Beine, Po? Davon haste doch genuch mach ma lieber Titten“ hat sich bei mir eingebrannt und auch der kleine Gastauftritt von Sido, der sehr viel Selbstironie zeigt ist super.