Nun ist es also offenbar soweit. Meine Tante bereitet sich darauf vor ihre letzte große Reise anzutreten. Eine Reise auf der sie nur Gott der allmächtige Vater begleiten kann. Wir anderen bleiben hier und müssen mit der Lücke die ihr Tod in unsere Mitte reißt leben.
Ich sitze hier, schreibe diese Worte, und grübele darüber nach was mich mit meiner Tante verbindet. Klar wir sind verwandt. Aber irgendwie ist es mehr, geht die Beziehung tiefer. Meine Tante war für mich immer eine Art Vorbild, insbesondere in den dunkelen Stunden meines Lebens.
Trotz all der Schicksalsschläge die sie ihn ihrem Leben erfahren musste ist sie doch stehts zuversichtlich geblieben. Sie hat, anders als ich, stehts nach vorne geschaut. Und sie hat in ihrem Leben eine ganze Mege verkraften müssen. Im Krieg hat sie ihren Mann und ihre Tochter verloren. Einzig ihren Sohn konnte sie, mit der Hilfe ihrer Schwester, meiner Großmutter, retten. Sie musste mit ansehen wie ihr mühsam wieder aufgebautes zuhause bei einem Feuer vernichtet wurde. Sie durchlitte Krankheiten und einen schweren Verkehrsunfall. Und trotzallem blieb sie immer die lebenslustige Frau welche neugierig die Welt bereiste und erkundete.
Sie reiste von einem Ende der Welt zum anderen. Rastlos, ruhelos immer unterwegs. Immer nach vorne, nie zurück. Eine Frau die mich geprägt hat wie kaum eine andere meiner Tanten.
Tante Maria, dein Lebensweg mag nun zu Ende gehen aber in meinem Herzen wirst du wohnen bis mein eigener Weg eines Tages zu Ende sein wird. Die Lektionen die du mir, mal bewusst mal unbewusst erteilt hast, werden mich auf meinem Weg begleiten und ich werde mich bemühen sie eines Tages an meine Kinder weiterzugeben.
Es ist mal wieder ein Testbericht fällig. Dieses mal ist es mein kleiner grüner Liebling, der Baby Bug. Natürlich gibt es diese Vibrator der Firma FunFactory auch in anderen Farben, aber grün finde ich einfach am besten. Ausserdem hatte ich noch keinen giftgrünen Vibrator.
Baby Bug
Der kleine Baby Bug gehört wie Little Paul zur Produktfamilie der miniVibes. Ich mag diese Reihe. Die Produkte sind so schön klein, dass man sie sogar auf Reisen mitnehmen kann und trotzdem recht kraftvoll.
Die Vibrationsintensität ist wie immer stufenlos regelbar und auch die drei super Vibrationsprogramme sind wieder mit dabei, so das der kleine süsse Käfer eine menge Spaß bringt.
Baby Bug 2
Das besondere bei diesem Vibrator sind die großen Rillen, bzw. die Raupen oder Käfertypischen Hubbel. Diese Hubbel machen eine ganze menge Spaß. Besonders beim langsamen einführen, oder hinterher beim rausziehen des kleinen Käfers, bringen die Spaß. Mich machen die Hubbel immer sehr glücklich, weswegen der Baby Bug sich schlagartig auf der Beliebtheitsskala nach oben geschoben hat.
Dieser Vibrator ist sein Geld wert. Eine sinnvoll angelegte Investition.
Ich weiß nicht genau was nerviger ist: Mehlschwalben die versuchen an meinem Haus Nester zu bauen oder Nachbarn die meine Versuche das zu verhindern zu unterbinden suchen. Um es kurz zu machen ich habe nichts gegen Vögel, auch nicht gegen Mehlschwalben, aber ich habe estwas gegen ein nest direkt über meiner Terassentüre. Wenn es eine andere Ecke wäre würde ich nichts sagen und mich stattdessen sogar freuen immerhin halten die posierlichen kleinen Tierchen die Mücken fern. Aber wie gesagt, nicht über meiner Türe. Dummerweise ist jedoch genau das der Lieblingsnistplatz der Mehlschwalben. Und so kommt es das wir nun schon seit sechs Jahren, immer im Frühling, im Klinch liegen. Sobald die Phase des Nestbaus abgeschlossen ist versteh ich mich auch wieder prima mit den Schwalben aber bis dahin herrscht Kriegszustand.
Nein keine Sorge ich gege nicht auf die kleinen Schwälbchen los ich versuche nur sie davon zu überzeugen das es bessere Nistplätze gibt als die Hauswand über meiner Terassentüre. Nun allerdings haben sich meine lieben (*hust*) Nachbarn, Dotter und Eiklar, in den Kampf mit eingemischt und fordern mich per Einschreiben auf diese nestbaufeindlichen Aktionen (Windbeutel) zu unterlassen, falls nicht würden sie weitere rechtliche Schritte gegen mich einleiten. Als wenn das Schreiben nicht genug gewessen wäre lauterte mir Frau Dr. Eiklar beim Müllraustragen auf und konfrontierte mich mit der „Tatsache“ das sie genug Beweise habe um mich ins „Kitchen“ schicken zu lassen. Auf meine Frage was genau ich den verbotswidrigerweise getan haben soll zählte sie auf:
24.04 Rasen gemäht
25.04 Rasen getrimmt.
02.05 Rasen vertikutiert
usw.
Die Liste führte noch weitere „Verstösse“ auf und ich musste mich an meiner Mülltonne festhalten um nicht laut loszulachen. Mal abgesehen davon das ich zwar an diesen Tagen den Rasen gemäht haben könnte, was ich nicht mehr so genau weiß weil wer merkt sich das schon, was bitte hat das mit den Schwalben zu tun? Und vor allem: Seit wann ist Rasenmähen eine Straftat?
Eigentlich war das ja abzusehen. Kaum kann man wieder einen klitzekleinen Tag lang vögeln wie man möchte, schon kommt Mutter Natur wieder an und macht einen auf Spielverderber. Wo eigentlich noch 2 bis 3 Tage Ruhe hätte sein sollen, wurde dank durch Antibiotika durcheinder gebrachter Hormonhaushalt nichts draus und so stecke ich schon wieder in einer mir aufgezwungenen Pause fest. Solangsam wirds etwas lästig.
Nunja Gott sei dank ist auch so eine Zwangspause nicht von dauer und solange muss man sich ebend ablenken. Doof nur wenn man beim Zappen durchs abendliche Fernsehprogramm, am Kabel 1 Freitagsnachts Softporno hängen bleibt und dann etwas frustiert feststellt, das nachmachen da grade nicht geht. Aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben und die paar Tage krieg ich auch noch rum. Hat noch jemand die Aufzeichnung vom Synchronschwimmen der letzten Olympiade?
Gott sei dank endlich ist die Pause vorbei. Blöd wenn man mit der Antibabypille verhütet und dann Antibiotika nehmen muss, weil man krank ist. Schon steht man da und der Schutz ist aufgehoben. Da hilft nur noch mit Kondom verhüten. Blöd nur wenn man dann mal bei einem warmen Sommertag im Wald spatzieren geht und man richtig Lust hat jetzt sofort auf der Stelle zu vögeln und dann gehts nicht, weil man kein Kondom dabei hat.
Ärgerlich sehr ärgerlich, aber nun ist das vorbei. Die Zwangpause ist beendet und jetzt kanns endlich wieder spontan zur Sache gehen. Nicht mehr drauf achten, haben wir was dabei oder nicht, nicht mehr das tun unterbrechen und erstmal für ausreichend Schutz sorgen.
Jetzt freu ich mich erstmal, dass Schutzengelchen gleich vorbeischaut und dann wird das Ende der Pause erstmal gebührend gefeiert.
Nicht das man mich falsch versteht, solange man nicht in einer festen Beziehung lebt und sich absolut sicher ist, sollte man auf kleine Unterbrechungen nicht verzichten. Nichts ist lästiger als Geschlechtskrankheiten.
Endlich, nach fast zwei Jahrzehnten des Wartens war es heute für mich soweit, gemeinsam mit Sonnenschein, Manulein meinem Bruder und Uschi machte ich mich auf ins Phantasialand. Obwohl es quasi direkt um die Ecke liegt hatte ich es bisher noch nie dorthin geschaft. Allerdings hatte ich durchaus andere Freizeitparks von ihnnen gesehen, vorzugsweise solche die weiter weg gelegen sind, wie das Disneyland in Paris.
Nun was soll ich sagen, ich bin begeistert. Eine kleine Weltenreise von einem Ende des Parks zum anderen. Herrlich. Die Gestaltung ist stimmig auch die musikalische Untermalung ist stimmig auch wenn sie mir wenn ich dort arbeiten müsste schon bald schwer auf den Geist gehen würde.
Die Fahrgeschäfte selber sind durchweg interessant, sicher einige sind etwas in die Jahre gekommen aber das ist letztlich in jedem Park so und tut der Atmosphäre keinen Abruch. Und sicher fühlt man sich jederzeit, sogar in der Black Mamba, einer der anspruchsvollsten Achterbahnen in der ich in den letzten Jahren gesessen habe. Das Personal ist freundlich und ausgesprochen hilfsbereit, was will man mehr. Und das sie keine Wunder verbringen und Kinder wachsen lassen können ist eigentlich genauso klar wie klar sein sollte das sich das Personal es nicht erlauben kann in Fragen der Sicherheit ein Auge zu zu drücken, da hilft auch elterliches diskutieren nicht.
Doch zurück zum Park, neben den Fahrgeschäften gibt es auch etliche sehenswerte Shows zu besuchen, aus naheliegenden Gründen haben Manulein, Sonnenschein und ich uns allerdings nur zwei angesehen. Die restliche Zeit haben wir mit dem „Testen“ der Fahrgeschäfte verbracht.
Mein Fazit: Ein sicherlich unvergesslicher Tag den ich gerne wiederholen würde und sicher auch wiederholen werde, allerdings unter der Woche wenn weniger Leute da sind.
Es gibt Dinge im Leben die man sich aussuchen und solche die man sich nicht aussuchen kann. Zu den Dingen auf die man nur einen begrenzten Einfluss hat sind die Nachbarn. Sicher man kann sich vorher informieren, oder es zumindest versuchen aber ob diese Infos dann stimmen weiß man nie. Gänzlich Machtlos ist man beim Erwerb eines Grundstücks wenn die angrenzenden Grundstücke noch nicht verkauft sind. Man kauft in nachbarlicher Hinsicht sozusagen die Katze im Sack. Meistens hat man bei sowas ja auch Glück aber da, rein statistisch* gesehen, auf 100 Normale 1 bekloppter kommt kann es passieren das dann doch der eine oder andere etwas seltsame Zeitgenosse sich in der Nachbarschaft ansammelt.
Bei uns heißen die Seltsamen seltsam nämlich Dotter und Eiklar von Beruf beide Dokter der Chemie und wohnen an der rechten Grundstücksgrenze. Wobei, wohnen ist im Grunde zuviel gesagt hausen passt, beim Anblick des sogenannten Hauses, besser. Denn dieses Haus, Baubeginn war im Jahr 2000, ist im Grunde ein Rohbau mit Heizung. Dieser Zustand ist allerdings nicht auf Firmenfusch am Bau zurückzuführen sondern darauf das Dotter und Eiklar selber bauen. Und sie bauen alles selber. Angefangen vom Keller bis zum Dach, okay nicht ganz den Dachstuhl hat eine Firma gesetzt und dabei fast die Nerven und den Verstand verloren den Wochenlang konnten die ihr Gewerk nicht abschließen da die Bauherren eine Wand nicht fertig stellten.
Wie man sich denken kann haben sich im Laufe der Jahre eine Menge Anekdoten angesammelt die ich in loser Reihenfolge hier immermal wieder erzählen werde.
Ich mein mal ehrlich, mache feiertage überfallen einen total unvorbereitet. Nein, nicht Weihnachten das weiß man als Buchgroßhändler lange vorher, auch Ostern ist kein Problem aber Muttertag? Wer denkt denn an sowas. Ich mein sicher früher hat man was gebastelt und wusste insofern immer wann es wieder soweit war aber heute? Da ist guter Rat Feuer ähh Teuer.
Also was tun sprach Zeus. Blümchen? Nee einfallslos und langweilig und ausserdem gab es die im letzten jahr. Ein Gutschein? Ne Superidee, mit etwas Glück gerät das Ding in Vergessenheit und man muss nie Zahlen, hatte aber trotzdem was in der Nand, natürlich nur sofern es sich um einen selbstgebastelten Gutschein handelt. Aber Gutscheine gabs schon genug es muss also was neues, etwas anderes, etwas ausgefallenes her. Blos was?
Warum nicht mal was lustiges? Was zum lachen? Was mit Unterhaltungswert? Wie wärs hier mit:
Marc Metzger „Dä Blötschkopp“ mit seinem Kabarett-Programm „Rampensau“ Aus dem Tagebuch eines Büttenredners
Und das ganze findet morgen statt. Praktisch nich. Und garnicht teuer Ach wo? In einem kleinen Ort am Rhein gegenüber von Bonn. Einzelheiten siehe hier.
Zwar nicht Teil des Programms „Rampensau“ aber mindestensd ebenso lustig:
Letztes Wochenende haben Schutzengel, Sonnenschein und ich einen kleinen Ausflüg rüber zum Drachenfelsen gemacht. Es war schon was später und die meisten Touristen schon wieder auf den Weg nach Hause. Anders wir drei wir gingen rauf, als die meisten schon auf den Weg runter waren.
Leider war es ein bisschen zu kühl um sich sportlich zu betätigen . Aber uns ist solange etwas anderes eingefallen. Oben auf der Ruine war ausser uns niemand und auch unten auf der Aussichtsplatform leerte es sich langsam. Glücklicherweise hatte ich meine Digitalkamera dabei und so war ein kleines Fotoshooting angesagt. Nein Fotos davon gibts hier nicht. Auch nicht wenn ihr ganz lieb bitte bitte sagt. Aber das private Fotoalbum ist um ein paar Motive reicher.